Donnerstag, 31. März 2011

Mein Büro heute

Heute war ich müde, einmal musste ich unbedingt am nächsten Tankstellenshop anhalten für einen grossen Kaffee. Ich habe gestern meiner gestrigen Canyon-Tour wieder zu wenig getrunken (2 Liter Wasser auf 5 Stunden). In der Nacht ich trank einen Liter in einem Zug.

Ich wollte heute in Victorville oder in Hesparia übernachten. Diese Namen habe ich erstmals auf der Landkarte gesehen, sie liegen etwa in der richtigen Distanz. Am Strasserand las ich dann: „Motel6 7 mi links Main 44$“. Wieder hellwach, fand ich das Hotel sofort. Zimmer 114, doch dann sah ich, dass es ebenerdig ist, Parterre heisst hier 1.Stock, ich hätte es wissen müssen, und ich will nachts das Fenster öffnen können. Jetzt habe ich 234 mit 2 Doppelbetten. Für vier Personen würde es etwa 10 $ mehr kosten: Einzelreisende haben es schwer.

Zuerst unter die Dusche. Gestern war es 34 Grad heiss, heute 30. Dann den Stecker der Klimaanlage herausziehen, so hört der Lärm und der kalte Wind auf. Auf meinem Netbook habe ich 5 Netzwerke zur Auswahl: schon beim 2. Mal klappt es mit dem Hotel-Code.

Die Website der Swisscom (Mails) regiert nicht, so schlage ich zuerst „Trona“ im Wikipedia nach. Ich war durch dieses, mitten in der Wüste an einem Trockensee gelegenen, ziemlich heruntergekommene Wüstendorf gefahren, mit seiner riesigen Fabrik und sehr viel eingezäuntem Gebiet, und kein Firmenname. Also, die bauen Potasche(?), Borax(?) und 12 weitere Mineralien(?) ab, sie haben extraein en Eisenbahnanschluss und viel Lastwagenverkehr. In den letzten 10 Jahren sei die Siedlung zerfallen. Jetzt weiss ich es.

Dann die Fotos des Tages auf das Netbook, durchsehen, wegwerfen. Das E-Mail, reagiert jetzt: Anne schreibt mir, dass ich morgen bei ihnen in Santa Monica (Los Angeles) übernachten kann. Es sei zwar unheimlich viel los in der Familie, aber ich könne ja mitmachen. Das ist gut für mich, ich bin ein Reisender (kein Tourist), ich möchte auch den Alltag erleben. Mit google werde ich den Weg durch Los Angeles zu meinen entfernten Verwandten schon finden.

Heute Morgen hatte ich die 2. Woche Mietauto "zu Faden geschlagen“. Neu ist: Heimweg über Los Angeles anstatt über Lake Tahoe, mit Besuchen bei Anne und bei May oder Martha. Mit dem Autovermieter habe ich vereinbart, dass ich den Wagen in San Jose anstatt in Santa Rosa abgeben kann. Und Tom habe ich geschrieben, dass ich gerade anschliessend daran auf seiner Ranch über dem Big Sur für 2 Wochen als Wwoofer arbeiten möchte. Ich hoffe, dass das klappt, wir haben so etwas schon einmal grob geschrieben. Und ein paar Postkarten waren auch noch auf dem Programm.

Heute war ein Büro- und Fahrtag. Ein Computer macht das Reisen nicht einfacher! Jetzt übertrage ich noch „Mein Büro heute“ in meinen Blog.

Dienstag, 29. März 2011

Nachtessen

Heute Nachmittag bin ich hier in Beatty, gerade ausserhalb dem Death Valley Nationalpark, angekommen. Gestern Abend habe ich per Internet im Motel 6 ein Zimmer gebucht, dem Hotel, das der „Lonely Planet“ passabel findet. Ich finde es im Vergleich zum Preis und zu meiner gestrigen „Wüstenunterkunft“ sogar gut.

Zum Nachtessen bin ich ins Casino „Stagecoach“ (Nevada!) gegangen, hundert Meter vom Motel weg. Vor dem Hotel- und Casino Eingang hatten gerade zwei Harleytypen ihre schweren Maschinen parkiert, und sie selber standen so, dass ich nur mit Mühe an ihnen vorbei zu den Türen kam. Ich hätte etwas zu ihnen gesagt, hätten sie nicht so gefährlich ausgesehen. Ich bin nicht sehr mutig gewesen.

Das Cafe Rita ist zu hinterst im Gebäude, damit man ,wie bei Denner, zuerst an allen Spielgelegenheiten vorbei gehen muss. Ich hatte Hunger, ich wollte Brot, nicht Spiele. Ich wurde von einer müden jungen Frau in eine Booth gesetzt, das ist etwas wie ein Eisenbahnabteil. Mein Budweiser bekam ich sofort, zum Studieren der Speisekarte liess mir die ältere Serviertochter dann schon ziemlich viel Zeit, nachdem ich mich nicht sofort hatte entscheiden können.

Salat machte mich an, und noch etwas mit Kalorien dazu. Also, ein Chef Salat mit cheese dressing und French Fries, und ein Glas Wasser. Wie schon gesagt, ich hatte Hunger. Seit dem mächtigen Amerikanischen Frühstück „mit allem“ hatte ich nichts mehr gegessen. Dann kam mein Essen: Saat, viel Schinken, viel Huhn, viel gelber Käse und viel roter Käse, Tomaten und oben drauf ein ganzes Ei, und eine Familienportion Pommes. Zu Hause würde eine ganze Familie satt davon. Ich ass bis ich satt war, und dann nochmals weiter, und nochmals weiter, und weiter, bis nichts mehr übrig blieb. Es ging, ich musste mir nur genug Zeit dazu nehmen. Das ist ja mein Ferienmotto: mir einmal für alles genug Zeit zu nehmen.

Im nächsten Abteil sass eine ungeheuer dicke Familie: vom Baby bis zu Mutter und Vater. Die haben auch riesige Mengen bestellt. Aber nicht dass sie aufgegessen hätten, nein sie liessen mehr als die Hälfte stehen, nachdem sie alles gründlich gemischt und zerquetsch hatten. Vielleicht weil sie nur mit einer Hand essen und die andere auf dem eigenen Knie ruhen lassen. Wie kann man aber so dick werden, wenn man so viel stehen lässt? Auch die vier älteren Töfffahrer, die wie direkt aus dem Film gekommen aussahen, assen bei weitem nicht auf. Die waren aber bloss sehr dick. An einem andern Tisch sassen zwei ältere Herren in noch älteren Jeans, und die waren rank und schlank und zwei Meter lang, und die haben fast aufgegessen. Ich müsste die Leute über längere Zeit beobachten können, um daraus klug zu werden.

Noch etwas ist mir aufgefallen: Abgeräumt wird erst, nachdem die Gäste gegangen sind. Die Gemütlichkeit nach dem Essen findet sozusagen um den eigenen Abfallhaufen statt. Vielleicht übernehmen wir bei uns bald auch diese amerikanische Essenssitte.

Auf dem Heimweg habe ich mir noch ein wenig den Spielbetrieb angesehen. Viel läuft nicht mehr, es fehlt auch hier an Geld. Ausser an einem Black Jack Tisch, wo eine lustige Runde sass, sahen alle Spielerinnen und Spieler an den Maschinen eher traurig aus. Sie sind wohl auch im wahren Leben die Looser.

Die zwei Altrocker vom Eingang waren unterdessen mit ihren Maschinen in die Wüste gedonnert. Ich weiss nicht, ob ich diesmal etwas zu sagen gewagt hätte, so weit weg von meinen eigenen Leuten.

Jetzt ist mir schon wieder etwas wohler, nach dem Blog Schreiben. Die Amerikaner sind schon sehr schlau, sie essen nur so lange, wie sie Hunger haben.

Sonntag, 27. März 2011

Antik Auction in Santa Cruz (am Donnerstag, 24. März 2011)

Als ich in San Juan Bautista angekommen war, fuhren wir gleich weiter. May's Freundin Mary steuerte ihren Riesen – Picup die 70 Kilometer durch den Regen ans Meer nach Santa Cruz. Die zwei Frauen besuchen alle zwei Wochen die Versteigerung von A&A, auch um Nachschub für May's Laden zu erstehen. Vorerst ging es aber in einen ganz speziellen kleinen Burger-Schuppen, den Besten weit und breit, in einen Gewöhnlichen würden sie sicher nicht gehen. Dann noch um ein paar Ecken, über ein paar Autobahnabschnitte, und schon waren wir bei der Auktionshalle angekommen.

In einer ziemlich herunter gekommenen Fabrikhalle waren Sofes, Polsterstühle und gewöhnliche Metallstühle aufgestellt, und auf Gestellen standen die verschiedenen Auktionsposten zur Ansicht herum. May und Mary hatten den Katalog aus dem Internet ausgedruckt, und sie wussten schon, an was sie interessiert waren. Für mich war das alles ein gewaltiges Chaos, doch meine Begleiterinnen fanden ihre Dinge sofort.

Wieder kam ich mir vor wie in einem Woody Allen- oder einem Fellini-Film. Die guten Stühle waren schon alle besetzt durch mehrheitlich sehr fettleibige Damen und Herren, wohl aus dem Antik – Business. Nur einen von ihnen zu beschreiben wäre schon ein ganzes Blog Thema. Wegen meinem Umweg waren wir zu spät für einen guten Platz, wir reservierten drei Metallstühle für uns.

In einer hinteren Halle waren die Lose für die „stille Auktion“. May erklärte mir dieses System. An jeder Schachtel und an jedem Tablett hing ein Zettel, auf dem man seine Angebote und seine persönliche Nummer notiert. Ein neues Angebot musste höher sein als das alte. Da gab es da alles zu ersteigern: Brockenhaus und Trödlerladen.

Vorne begann die Live Versteigerung. Es waren etwa 350 Lose, doch wir mussten nur bis 156 bleiben, die letzte Nummer, für die May bieten wollte. Auf der Leinwand erschien das Katalog-Bild mit Nummer, eine zweite Kamera war Live geschaltet, ein Angestellter präsentierte die Ware, und der Auktionator rief irrsinnig schnell die Angebote, machte Kaufstimmung, bestimmte den nächsten Preisschritt und machte manchmal einen Spruch, wenn die Bieter nicht mehr wollten. Die Frau neben ihm kontrollierte das Ganze, machte ihn auf Kopfnicker und andere Zeichen aufmerksam und verkehrte mittels Gesten mit den Bietern. Das alles ging in rasendem Tempo vor sich und wurde mit einem „SOLD“ (verkauft) abgeschlossen. Die Nummer des Käufers kam auf die Etikette, und der Preis in den Computer.

Nach etwa 100 Losen (1 ½ Stunden) gab es eine Pause. Ich war inzwischen schon halb erfroren in meinen regenfeuchten Kleidern, in der ungeheizten Halle mit dem Betonboden. Die Bieter verzogen sich nun in den Raum mit der stillen Auktion. Nach eine Viertelstunde wurde dort die Zeit ausgezählt wie in einem Boxring: keine weiteren Angebote mehr, die Käufer waren jetzt bestimmt.

Die Auktion ging vorne weiter, die zwei Hauptpersonen hatten gezauscht. May ersteigerte schliesslich einen Posten Strumpkugeln, einen Posten altes Kinderspielzeue und eine elektrische „Leichtgewichts Singer Nähmaschine“ aus Plastik. Was Mary ersteigert hatte, fand ich nicht heraus. May und Mary gehen seit Jahren zum Spass an diese Auktionen. Sie kennen inzwischen fast alle Leute da.

Wie man seine Sachen erhält, bezahlt, und wie alles kontrolliert wird, interessierte mich nicht mehr, inzwischen schlotterte ich nur noch. Auf der Rückfahrt heulte die Heizung im Truck, aber warm wurde mir nicht. Die zwei Frauen besprachen nochmals die Auktin, nahmen die Bieter und das Personal durch.

In der folgenden Nacht musste ich alle meine alten Überlebens-Techniken anwenden, um in meinem Schlafsack im ungeheizten Zimmerchen nicht ganz zu erfrieren. Doch schon am nächsten Morgen schon war ich stolz darauf, dass ich das ganze Erlebnis ohne jeden Schaden überstanden hatte.

Autofahren üben (am Donnerstag, 24. März 2011)

Am Morgen hatte ich auf dem Flugplatz von Santa Rosa meinen neuen KIA Mietwagen erhalten, den ich am Tag vorher über ein Schweizer Portal per Interne bestellt hatte. Im starken Regen bin ich dann über die rote Golden Gate Brücke und auf der 19. Strasse durch San Francisco gefahren. Von der berühmten Halbinsel habe ich ausser Wasserstaub und den Rücklichtern der Autos vor mir nichts gesehen, es goss den ganzen Tag wie aus Kübeln. Mein Ziel war San Juan Bautista, wo May von Freitag bis Sonntag ihren kleinen Antik Shop führt, eine Strecke von vielleicht 200 km.

Das Autofahren hier in California ist ziemlich einfach. Fast alle Leute fahren freundlich und eher langsam. Dass man auf der Autobahn rechts und links überholt wird, daran musste ich mich erst gewöhnen, auch daran, dass man bei Rot rechts abbiegen darf, und an ein paar Stopregeln an den Kreuzungen. Karte lesen während der Fahrt kann ich immer noch nicht, ich hatte mir aber ein paar Orte und Strassennummern mit Riesenbuchstaben aufgeschrieben.

Ich wollte auf dem Weg in Palo Alto ein paar dort deponierte Sachen holen, aber ich erwischte die falsche Abfahrt und verirrte mich immer mehr im riesigen Universitäts Gelände der Stanford. Ich war schon glücklich, als ich nur die Autobahnauffahrt wieder fand. Die Übung Palo Alto war damit abgebrochen. Überraschend fand ich alle folgenden Abzweigungen und kam wie geplant auf den Highway One- O- One (Hwy 101).

Nach Gilroy kommt eine LKW-Wägestation. Aha, davon hat mir May in ihrem Mail geschrieben, die nächste (oder übernächste?) Abfahrt könnte es sein, und „152 East“, das tönt doch gut. Also weg von der Autobahn! Lange fahre ich dann hinter einem Sattelschlepper mit Bagger her. Doch nie sehe ich einen Wegweiser zu meinem Ziel, San Juan Bautista. Eigentlich müsste ich jetzt anhalten und die Karte studieren, doch ich vertraue wie immer auf meinen „natürlichen Orientierungssinn“ und fahre weiter durch den Regen. Der Sattelschlepper hat schon lange abgezweigt, oder habe ich abgezweigt? Nach etwa 20 km halte ich doch an.

Zum ersten Mal telefoniere ich mit meinem Amerikanischen Handy, ich habe am Vortag May's Nummer einprogrammiert. Es stellt sich heraus, dass ich nur 15 km von San Juan Bautista entfernt bin. Jetzt finde ich den Weg, und ich finde auch May, die mit ihrem Schirm neben ihrem Adobe Haus auf mich wartet. Ich hatte „keinen grossen Umweg“ gemacht, nur etwa 20 Kilometer. Das mit der Wägestation war ein Irrtum von mir, ich hätte noch 4 Ausfahrten weiter fahren sollen.

Ich habe mich verspätet, am Morgen, als mich Jim und Sharon mit ihrem Picup nach Santa Rosa brachten, war eine Waldstrasse gesperrt. Ein Baum war im Sturm auf eine elektrische Leitung gestürzt, und wir mussten einen fast zweistündigen Umweg durch ein anderes Tal machen.

Dienstag, 22. März 2011

Der öffentliche Verkehr in Kalifornien

Mein Absicht war, meine Amerika – Ferien nicht im Voraus zu(ver-)planen. Aber in 2 Tagen geht mein Aufenthalt hier in 36660 Annapolis Road zu Ende. Ich kann zwar jederzeit wieder hierher zurück kommen, aber erst mal wollen Jim und Sharon eine Woche lang ihre Ruhe haben. Ich habe mit ihnen abgemacht, dass ich in 5 Wochen zurück kommen werde, um eine Woche lang ihr Haus und ihren Kater hüten. Meine Bedingung war: ein Auto, damit ich an die nahe wilde Pazific - Küste fahren kann. Zuerst wollte ich ein Mountain Bike haben, aber jetzt traue ich den Velos hier nicht mehr.

Gestern begann ich mir zu überlegen, was ich nun weiter machen will. Die Prognose sagt für die gesamte Westküste noch mindestens 10 Tage lang feuchtkaltes Wetter voraus. Ich könnte zwar an einem etwas südlicheren Küstenabschnitt auf 900 m Höhe auf einer Farm arbeiten, aber wer weiss, ob es dort oben dann schneit? Ich sollte am ehesten nach Süd-Osten ausweichen: im Süden ist es wärmer und im Osten beginnt die Wüste, da regnet es weniger.

Ich fahre gerne mit dem Bus und mit der Bahn, man sieht mehr und lernt erst noch Leute kennen. Ich begann also die Fahrpläne zu studieren (im Internet). Es gibt viele verschiedene Betriebe: den Küstenbus (12 km entfernt, einmal pro Tag in jede Richtung), dann die Nationale Bahn „Amtrak“, die auch Verbindungsbusse betreibt (2 Züge pro Tag, etwa 120 km von hier entfernt), den Greyhound (2 mal pro Tag, 60 km entfernt), den San Francisco Airport Bus und den Oakland Airport Bus (ab Santa Rosa, ein paar Mal pro Tag), und andere private und unabhängige Buslinien. Leider ist gar nichts koordiniert, wenn ein Bus ankommt, ist meistens vor 10 Minuten der Anschlussbus abgefahren. Und Verspätungen sind an der Tagesordnung: wegen Strassenschäden an der Küste und wegen Verkehrsstau in den Städten. In Amerika freien Amerika redet kein Staat den Unternehmen drein, Sozialismus ist hier ein Schimpfwort.

Sharon unterstützt mich beim „Fahrt - planen“, sie ist eine Spezialistin darin, denn die meisten ihrer Wwoofers kommen mit dem öffentlichen Verkehrsmittel. Von hier aus komme ich, wenn ich den Bus um 08.45 nehme (12 km vom Haus entfernt), bis um 1 Uhr am Morgen früh mit x-mal Umsteigen gerade mal etwa 200 km weit, dann muss ich übernachten. Aber es sollte doch möglich sein, eine bessere Verbindung zu finden! Zum Erstaunen von Sharon finde ich eine bessere, mit der ich schon um 21 Uhr in Monterey ankomme. Das sind nur etwas mehr als 12 Stunden! Eigentlich möchte ich weiter suchen, aber ich kann nicht mehr, ich habe das öV -Chaos schon in meinem Kopf. „Zuerst einmal darüber schlafen“ beschliesse ich. Zusammen sehen wir drei uns dann einen DVD – Film an, einen Krimi, der im grossen Navajo Reservat spielt. Das gefällt mir besser, ich liebe diese Wüstenlandschaften, da hin möchte ich gehen.

Am Morgen habe ich die Lösung: ich werde am Flugplatz von Santa Rose ein Auto mieten und damit in die Wüste fahren. Im Internet kostet die Miete 20 Franken pro Tag. Ich werde mir ein billiges Zelt kaufen, dann mein Ersatzgepäck in Palo Alto holen, und dann werde ich gemütlich nach Bakersfield fahren, in die Wüste. Das ist sogar billiger als mit dem Bus, der ohnehin nicht in die Wüste fährt (wenn ich das Benzin nicht rechne, 1 $ pro Liter).

Für meine rollende Planung genügt das, morgen Abend wird gepackt. Am folgenden Morgen werden mich Jim und Sharon mit ihrem Picup die 60 km zum Flugplatz bringen, sie müssen sowieso einkaufen gehen. So läuft das hier in Amerika mit dem öffentlichen Verkehr!

Samstag, 19. März 2011

Mein GPS (Global Positioning System = weltweite Positionsbestimmung)

Ich will nicht verloren gehen in Californien, nicht im Wald, nicht in den Bergen und nicht in der Wüste. Deshalb habe ich ein GPS Gerät gekauft. Meine Idee war, das Gerät so einsetzen zu können, dass ich im schlimmsten Fall den Rückweg zum Anfangspunkt einer Wanderung wieder finden kann. Kollegen zu Hause benützen das GPS schon lange, und ich dachte, ich würde den Gebrauch von ihnen lernen können. Es kam anders, ich erhielt mein GPS erst in Palo Alto, noch original verpackt, mit englischen Anleitungen.

Auspacken, Batterien einsetzen, die ersten Seiten der Anleitung lesen, anstellen. Das ging relativ leicht, und bald erhielt ich die ziemlich exakten Angaben der geografischen Länge und Breite meiner Position. Das ist erstaunlich, aber es nützt mir nicht viel. Die Karte im Gerät umfasste ganz USA oder die ganze Welt, aber leider keine Details. Die waren auf einer DVD, und mein Netbook hat keinen Diskdrive. May, meine Gastgeberin in Palo Alto, hat einen Mac, und sie kann knapp E-Mails versenden, sie konnte mir da nicht helfen.

Hier oben im Wald, in Annapolis, traf ich auf meinen Mitwwoofer Jonas, einen Studenten mit einem Notebook, und er konnte mir meine 2 DVDs auf meinen Stick laden, und siehe, vom Stick aus konnte ich nach einigem Üben die Karten auf mein Netbook übertragen. Dann musste ich die winzige SD-Karte im Gerät austauschen und die Übertragungsprogramme von der DVD studieren. Dann noch das Verbindungskabel anschliessen. Nach ein paar erfolglosen Versuchen gelang es mir, die nötigen Kartenblätter auf das GPS zu übertragen. Nun erschienen auch Waldwege auf dem Display, und ich war richtig stolz auf mein Werk.

Ich suchte die Funktionen „TRACK“ und TRACKBACK“, von denen ich nur wusste, dass es sie gibt, und dann übte ich damit, in der Stube, dann ums Haus herum. Mit der Zeit funktionierte es. Es wurde Zeit, mit dem GPS in den Wald hinaus zu gehen.

Als es einmal nicht regnete, packte ich mein Rucksäcklein (Regenschutz, Fotoapparat, GPS – Gerät samt Anleitung, und ein wenig Schokolade, und einen Plastiksack, falls ich Pilze finden sollte). Dazu ein Stecken. Meine Gastgeberin Sharon empfahl mir diesen gegen die Berglöwen, vor denen man nicht fliehen solle, weil sie einem dann nachrennen würden. Ich dachte eher an Hunde. Eine Stunde lang folgte ich verschiedenen Waldstrassen und aufgegebenen Forstpisten, über Baumstämme und durch Gebüsche, mit einigen Abzweigungen. Auf dem ganzen Weg begegnete ich niemanden, und die meisten Wege schienen seit Jahren nicht mehr benützt worden sein. Auf dem GPS wurde mein Weg laufend aufgezeichnet. Am Anfang kontrollierte ich laufend, später nur noch bei den Abzweigungen, und dann liess ich das Gerät ganz in meiner Gesässtasche.

Nach einer Stunde machte ich Halt, die zugewachsene ehemalige Holzpiste hörte vor einem Abgrund auf, und ich wollte sowieso umkehren. So stellte ich um auf „BACKTRACK“, auch das funktionierte. Alle paar hundert Meter klingelte es in der Gesässtasche, ein Zeichen dafür, dass ich auf dem richtigen Rückweg war. Ich hätte meinen Weg wohl auch sonst gefunden (nicht so ganz sicher), aber so war es ein Kinderspiel. Mit dem Stock verscheuchte ich einmal einen Hund. Vergessen mitzunehmen hatte ich: Sackmesser, Handynummern, Ersatzbatterien, Geld und Ausweise.

Zwei Tage später, als es wieder einmal nicht regnete, machte ich Übung Nummer zwei: diesmal ging ich querfeldein. Das ist hier nicht so einfach. Fast überall hier ist es verdammt steil und oft rutschig, und die Gebüsche, speziell die Huckleberries, sind fast undurchdringlich. Das ist schon beinahe ein Abenteuer. Am besten geht es, wenn man einer zugewachsenen alten Piste folgt. Diese sind entweder horizontal, oder dann haben sie min. 25% Steigung, und oft geht es durchs Gebüsch. Aber ich bin auch andere Böschungen hinauf und herunter geklettert. Ich versuchte, mich unterwegs nach Gefühl zu orientieren. Nach etwa einer Stunde nahm ich dann doch mein GPS zu Hilfe, und ich sah, dass ich schon wieder in der Nähe einer Forststrasse war. Bald kam die Zivilisation: das Wrack eines Jeeps. Und dann die mir bekannte Strasse, die zu unserem Haus hinunter führt.

Die für mich wichtigsten Funktionen beherrsche ich jetzt schon fast ein wenig, und ich kann auch die Restaurants, die Läden und die Banken finden. Nur müsste ich stundenlang zu Fuss gehen, um einen solchen Ort zu erreichen.

Dienstag, 15. März 2011

Als Holzfäller im Kalifornischen Redwood Forest

Seit Donnerstag bin ich im Redwood Forest an der Arbeit. Zuerst habe ich mit meinem Chef Jim draussen im Wald einem Holzunter-stand gebaut: Zwei Seitenwände aus dünnen Baumstämmen und einen Boden aus Brettern, die schon viele Jahre im Wald lagen. Später wird als Dach eine Plache zwischen die Bäume gespannt.

Vor drei Wochen haben sie die Büsche neben der ungeteerten Zufahrtsstrasse gerodet, das Holz in 40 cm lange Stücke zersägt und neben dem Weg hingeworfen. Jetzt sammeln wir dieses Brennholz ein. Sharon fährt den uralt-Picup und wir anderen werfen das Holz auf die Ladebrücke. Jim und Sharon besitzen 16 ha Wald. Sie verkaufen kein Holz. Ihr Grundsatz heisst: Es soll nichts weggeworfen werden auf dieser Welt.

Das Aufbeigen der Stäckli ist lustig: Sharon gibt uns hundert gute Tips, wie sie geschichtet werden sollen. Sie selber überlegt bei jedem einzelnen Hölzli. Ich lasse die Stäckli überlegen. Ich nehme einfach einen Arm voll und lasse sie dann plumpsen. Am Abend sehe ich der Beige nicht an, wo die Menschen und wo die Stäckli entschieden haben. Ich bin kein perfekter Holzbeiger, aber ein schneller.

Der sehr steile Abhang vor dem Haus muss gerodet werden, wegen der Brandgefahr in den trockenen Sommermonaten. Jim fällt die Bäume und ich rolle, schleife und werfe sie auf die Forstpiste hinunter. Dann ist Jim der Motorsäger und ich bin sein Gehilfe. Am Abend will Jim von mir wissen, ob alle schweizer Pensionisten so hart arbeiten. Ich habe gerne ein paar Stunden lang gechrampft.

Die Holzrugel liegen immer noch unten auf der Piste, denn heute regnet es ununterbrochen. Wir sitzen gemütlich in der Stube, lesen, stöbern im Internet und trinken Tee, Bier oder Wein. Am Vormittag waren wir alle zusammen nächsten Laden Einkaufen gegangen, im 25 km entfernten Gualalala. Das Schönste für mich war das Bier im leeren Mexikanischen Restaurant gerade über der gewaltigen Brandung.

Trotz dem kalten Regen ist es auf unserer Seite des Pazifik gemütlicher als auf der anderen in Japan. Nach dem Tsunami explodieren dort jetzt die Atommeiler. Bei uns gab es auch einen Evakuierungsalarm an der Küste, doch die kleine Tsunamiwelle hat hier zum Glück nur wenig Schaden angerichtet.

Sonntag, 13. März 2011

Potlak in Point Arena. 13. März 2011

Am ersten Abend meines Wwoofer-Jobs fahren Jim und Sharon, unsere Gastgeber, Anna und Jonas, meine dänischen Mit – Wwoofer und ich, eine Stunde weit zu einer Party nach Point Arenas an der einsamen Pacific-Küste. Wir parken vor der Elk Lodge und steigen ein vergammeltes Treppenhaus hoch. Im Gang brennen Kerzen, auf einem Tischchen sind zwischen weissen Blumen Fotos und Erinnerungsstücke ausgestellt. Die vermeintliche Party ist eine Trauerfeier.


In einem Abstellraum treffen wir die Gastgeberin, eine Silberfrau mit einer Wunderstimme. Ihr ehemaliger Freund Cybork, ein Deutscher, der viele Jahre hier gelebt hatte, ist in Berlin gestorben.

Wir gehen weiter in ein grässliches Versammlungslokal. An den Wänden thronen vier alte Ledergruppen, mit Holzspeeren dekoriert, darüber prangen Fahnen und je ein göttliches Auge. Drei Männer montieren auf einer Bockleiter einen Beamer, der ein sehr schiefes Bild auf ein Leintuch wirft. In einer Ecke läuft eine Videokamera.

Es sind erst wenige Leute da, dafür seltsame. Neue Gäste kommen, Leute wie aus Polanskis Tanz der Vampire: riesige Haarschöpfe, indianische Wollkappen, lange Hippyröcke, giftblaue Herrenschuhe, ein paar Monsterhafte, ein paar sehr schöne Frauen und auch ein paar gewöhnliche Frauen mit kleinen Kindern. Die meisten kennen sich. Ich kenne auch einen, er sass gestern mit einem Riesenhut und weinrotem strähnigem Haar vor mir im Bus. Es gelingt mir aber nicht mit ihm sprechen, vielleicht ist er zugedröhnt oder behindert.

Auf der Leinwand läuft jetzt eine Slideshow mit Bildern von Cybork.
Die Silberfrau begrüsst die Gäste. Dann beginnt sie vom Verstorbenen zu sprechen, und sie trägt ein langes und für mich erschreckend offenes Gedicht vor. Sie ist Dichterin und Malerin. Sie lädt die Gäste ein, von Cybork Abschied zu nehmen. Weil niemand anfangen will, zeigt sie Filme von und mit Cybork, der ein bekannter Videokünstler gewesen sein muss. Auf der Leinwand erscheint die schöne Silberfrau dann oft ohne ihr Silberkleid, schön nackt.

Cybork hat hier auch eine eigene Radiostation besessen. Er war als Richard mit einem Besuchervisum von Deutschland in die USA gekommen. Weil er seinen Pass verloren habe, sei er erst nach 15 Jahren wieder zurück nach Hause geflogen.

Später sprechen doch noch viele. Cybork muss ein sehr beliebter und geliebter Mann gewesen sein. Jede der schönen Frauen hatte ihn heiraten wollen. Alle weinen beim Abschied nehmen. Jetzt wird es auch mir warm ums Herz, ich spüre nichts mehr von der Vampir-Atmosphäre. Ich beginne die Leute richtig gut zu mögen, sie sind so echt.

Zwischendurch wird es auch mal lustig, etwa wenn sie von den Videoaufnahmen erzählen, oder von seinen zwei überlangen weissen Cadillacs, die er mit dem Flugzeug nach Berlin mitgenommen hat.

Nach 23 Uhr, noch bevor die angesagte Party begonnen hat, fahren wir eng gepackt durch die von Nebeln durchzogene Mondnacht zurück zu unserem Haus im Wald.

Point Arena sei vor 30 Jahren ein gewöhnlicher Fischer- und Sägerort gewesen. Dann seien Alt-Hippys zugewandert, und es kam zum Zusammenstoss der Kulturen. Mit der Zeit haben die Hippys die alte Bevölkerung einfach ersetzt. Darum sei Point Arena heute ein etwas ausgeflippter Ort.

Auf dem Heimweg fragt mich Jim noch, ob es für mich nicht seltsam gewesen sei, in den Videos so viel Deutsch zu hören? Nein. Aber alles andere an diesem Abend etwas seltsam für mich.

Oeffentliches Hearing in Palo Alto

Palo Alto hat 64000 Einwohner, die meisten von ihnen sind reich. Ein Quadratmeter kostetn 8000 bis 10000 $, und es gibt fast nur Einfamilienhäuser mit Garten. Anschliessend an die Stadt ist, auf einem mehr als 10 km2 grossen Gelände, die Elite Universität Stanford.
May, meine Gastgeberin, lud mich ein, mit ihr an eine Orientierungs - veranstaltung der Behörden über ein geplantes Kehrichtvergasungswerk zu kommen. Natürlich war ich daran interessiert. Vom Projekt verstand ich kaum etwas, aber ich war gespannt darauf, ob so eine Versammlung anders sei als bei uns in Altstätten. May kämpft sehr engagiert gegen dieses Projekt, und zwar weil das Werk in ihre geschützte Uferzone am San Francisco Bay gebaut werden soll.
Zwischen 20 und 30 Personen waren anwesend, die meisten in meinem Alter.Der ehemaligen Bürgermeister der Stadt begrüsste uns. May kannte fast alle Leute: etwa die Hälfte waren militante Befürworter und die andere Hälfte militante Gegner. Zuerst kam der Leiter auf die letzte Orientierungen zurück: ob jemand etwas zum Protokoll zu sagen habe. Und Viele hatten vieles dazu zu sagen.
Dann kam man zum 2. Teil, hier konnten Fragen gestellt und Anregungen gemacht werden. Wieder kamen sehr viele Meldungen. Mit meinem Englisch verstand ich gerade etwa, was die Leute sagten, meisten aber nicht, worauf sie damit hinaus wollten. Einiges leuchtete mir ein,und vieles war unbegreiflich für mich, aber alle wurden entgegengenommen und protokolliert. Ich fand den Leiter sehr freundlich, May sagte, er sei ein Schleimer, was sich ja nicht ausschliesst. Dann hatte May einen sehr fundierten Auftritt, und sie sagte zur Frau, welche am Clipboard etwas hilflos drein blickte, sie müsse nichts notieren, sie habe alles selber klar formuliert.
Nach einer Stunde war diese zweite von 3 Orientierungen vorbei, May und ihre Freundinnen verabschiedeten sich von einigen Leuten, und wir fuhren wieder nach Hause. May war nicht zufrieden, denn sie weiss, dass 5 von 9 Stadträten für das Projekt sind. Ihre pointierten Kommentare zu den Leuten und Vorschlägen halfen mir, einiges von dem,was da abgelaufen war, ein Wenig zu verstehen.
Zu Hause tranken wir noch fast eine Flasche von ihrem spanischen Wein, und dann schlief ich gut. May sagte am Morgen, dass sie auch gut geschlafen habe, aber wegen dem Wein, nicht wegen der Versammlung.

Dienstag, 8. März 2011

In Palo Alto

Am Dienstag abend in Palo Alto (8.3.2011, 20 Uhr)
Am Sonntag bin ich über Newark nach San Francisco geflogen. Um 10:30 Uhr starteten wir in Zürich,  etwa um 20:30 Uhr kam ich in SFO an. Mit 9 Stunden Zeitunterschied gibt das 19 Stunden. Bis Newark sass ich neben einer Frau aus Widnau. Auf dem 2. Teil des Fluges, über den Kontinent, wurde es langweiliger. Die Bodensicht war schlecht, und ich wurde müde. May Renzel holte mich auf dem Flughafen ab und brachte mich zu ihrem Haus in Palo Alto, etwa 1 Stunde weit weg.
Am Montag gingen wir einkaufen, Ich brauchte ein Paar Arbeits- und Wanderschuhe und ein amerikanisches Cellphone (Handy). Beides gabs im Walmart zu günstigen Preisen. Dann habe ich Paulino, dem mexikanischen Handwerker von May geholfen, die Gartensetine beim Eingang neu zu verlegen. Doch wir brachten das schöne Muster einfach nicht mehr zusammen, am Schluss sah es aber wieder schön symmetrisch aus, nur hatten wir einen Stein übrig. Aber das war gut, war uns doch ein Stein zerbrochen.

Heute war ich zu Fuss unterwegs: quer durch die Stadt (64000 EW) zur Universität Stanford. Diese ist schätzungsweise 10 km3 gross. Über den Palm Drive, eine vierspurige Allee mit mächtigen Palmen, kam ich zum Hauptgebäude. Dann nahm ich einen Gratisbus, der mich über vieleUmwege zum SLAC (Sanford Linear
Accelerator) brachte, einer Konkurrenz zum LHC des Cern in Genf. Beim Eingang verlangte die Polizei den Ausweis. Ich war Besucher, und meine ID genügte. Allerdings sehe ich da noch jünger aus als jetzt, war der Kommentar der Polizistin.
In der Nähe war gerade ein Kongress zu einem neuen Satelliten. Im Hintergrund sah ich ein Radioteleskop. Die wichtigen Teile diese Amerikanischen Forschungszentrums waren noch einmal abgesperrt, und da reichte meine ID nicht mehr.
Zurück ging ich dann zu Fuss, ich will ja etwas von Amerika sehen. Und was ich von dieser Eliteuniversität gesehen habe war schon beeindruckend: die Gebäude, die Pärke, die Sportanlagen, die südländischen Pflanzen, die vielen Studenten, einfach alles.
Durch downtown Palo Alto und über viele Strassen kam ich nach 6 Stunden wieder bei Mays Haus an. Meine erste Wanderung auf dieser Reise. Anschliessend machte ich mit May  die zweite Wanderung in die geschützten Sumpfgebiete am Bay. Hier kämpft May seit drei Jahren gegen den Bau eines neuartigen Kehrichtvergasungswerks im (in ihrem) Naturschutzgebiet. Hier haben sie schon Kehrichtdeponien, die Kläranlage und den städtischen Flugplatz gebaut.
Im verbliebenen Naturschutzgebiet ist es verboten, Drachen zu steigen lassen. Vor ein paar Jahren hat ein Kleinflugzeug einem Kind den Drachen weggerissen.
Morgen Abend nimmt mich May mit zu einem Hearing über das Kehrichtwerk. Heute Abend habe ich aussortiert, was ich bei May lassen will. Ich habe auch so noch genügend Gepäck für die Reise zu Jim und Sharon.