Heute war ich müde, einmal musste ich unbedingt am nächsten Tankstellenshop anhalten für einen grossen Kaffee. Ich habe gestern meiner gestrigen Canyon-Tour wieder zu wenig getrunken (2 Liter Wasser auf 5 Stunden). In der Nacht ich trank einen Liter in einem Zug.
Ich wollte heute in Victorville oder in Hesparia übernachten. Diese Namen habe ich erstmals auf der Landkarte gesehen, sie liegen etwa in der richtigen Distanz. Am Strasserand las ich dann: „Motel6 7 mi links Main 44$“. Wieder hellwach, fand ich das Hotel sofort. Zimmer 114, doch dann sah ich, dass es ebenerdig ist, Parterre heisst hier 1.Stock, ich hätte es wissen müssen, und ich will nachts das Fenster öffnen können. Jetzt habe ich 234 mit 2 Doppelbetten. Für vier Personen würde es etwa 10 $ mehr kosten: Einzelreisende haben es schwer.
Zuerst unter die Dusche. Gestern war es 34 Grad heiss, heute 30. Dann den Stecker der Klimaanlage herausziehen, so hört der Lärm und der kalte Wind auf. Auf meinem Netbook habe ich 5 Netzwerke zur Auswahl: schon beim 2. Mal klappt es mit dem Hotel-Code.
Die Website der Swisscom (Mails) regiert nicht, so schlage ich zuerst „Trona“ im Wikipedia nach. Ich war durch dieses, mitten in der Wüste an einem Trockensee gelegenen, ziemlich heruntergekommene Wüstendorf gefahren, mit seiner riesigen Fabrik und sehr viel eingezäuntem Gebiet, und kein Firmenname. Also, die bauen Potasche(?), Borax(?) und 12 weitere Mineralien(?) ab, sie haben extraein en Eisenbahnanschluss und viel Lastwagenverkehr. In den letzten 10 Jahren sei die Siedlung zerfallen. Jetzt weiss ich es.
Dann die Fotos des Tages auf das Netbook, durchsehen, wegwerfen. Das E-Mail, reagiert jetzt: Anne schreibt mir, dass ich morgen bei ihnen in Santa Monica (Los Angeles) übernachten kann. Es sei zwar unheimlich viel los in der Familie, aber ich könne ja mitmachen. Das ist gut für mich, ich bin ein Reisender (kein Tourist), ich möchte auch den Alltag erleben. Mit google werde ich den Weg durch Los Angeles zu meinen entfernten Verwandten schon finden.
Heute Morgen hatte ich die 2. Woche Mietauto "zu Faden geschlagen“. Neu ist: Heimweg über Los Angeles anstatt über Lake Tahoe, mit Besuchen bei Anne und bei May oder Martha. Mit dem Autovermieter habe ich vereinbart, dass ich den Wagen in San Jose anstatt in Santa Rosa abgeben kann. Und Tom habe ich geschrieben, dass ich gerade anschliessend daran auf seiner Ranch über dem Big Sur für 2 Wochen als Wwoofer arbeiten möchte. Ich hoffe, dass das klappt, wir haben so etwas schon einmal grob geschrieben. Und ein paar Postkarten waren auch noch auf dem Programm.
Heute war ein Büro- und Fahrtag. Ein Computer macht das Reisen nicht einfacher! Jetzt übertrage ich noch „Mein Büro heute“ in meinen Blog.

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